VSG Mannheim H5 | Heimspieltag am 24.10.2026 | GBG Halle
Am Samstag, den 24. Oktober, empfing die H5 der VSG Mannheim die Mannschaften aus Laudenbach und Rohrbach zum Heimspieltag in der GBG Halle. Mit einer 0:3-Niederlage gegen Laudenbach und einem überzeugenden 3:1-Erfolg gegen Rohrbach endete der Spieltag mit einer ausgeglichenen Bilanz, aber auch mit einigen wichtigen Erkenntnissen für die kommenden Begegnungen.
Schwieriger Auftakt gegen Laudenbach (0:3)
Im ersten Spiel gegen Laudenbach fand unsere H5 zunächst nur schwer in ihren gewohnten Spielfluss. Obwohl ein Sieg durchaus im Bereich des Möglichen lag, gelang es uns nicht, unsere spielerischen Fähigkeiten über längere Phasen konstant abzurufen.
Besonders in der Annahme zeigten sich wiederholt Unsicherheiten, die einen kontrollierten Spielaufbau erschwerten. Dabei mangelte es keineswegs an spielerischer Qualität. Immer wieder gelangen uns starke Aktionen und längere Punkteserien, mit denen wir selbst größere Rückstände aufholen konnten.
Die größte Herausforderung lag vielmehr darin, nach mehreren verlorenen Punkten die Ruhe und das Selbstvertrauen zu bewahren. Sobald Laudenbach zwei oder mehr Punkte in Folge erzielte, fiel es uns häufig schwer, das entstandene negative Momentum zu durchbrechen.
Während zwei Sätze mit deutlichem Abstand an die Gäste gingen, entwickelte sich ein Satz zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen, das sogar über die reguläre 25-Punkte-Marke hinausging. Letztendlich mussten wir uns dennoch mit 0:3 geschlagen geben.
Deutliche Leistungssteigerung gegen Rohrbach (3:1)
Im zweiten Spiel zeigte unsere H5 ein anderes Gesicht. Gegen Rohrbach gelang es uns, deutlich besser ins Spiel zu finden und insbesondere mit druckvollen Aufschlägen sowie gezielt platzierten Bällen auf die Positionen 1 und 5 die gegnerische Mannschaft unter Druck zu setzen.
Die ersten beiden Sätze konnten wir souverän für uns entscheiden. Im dritten Durchgang zeigte sich allerdings erneut eine Schwäche, die uns bereits gegen Laudenbach Schwierigkeiten bereitet hatte: Nach einer Serie verlorener Punkte gerieten wir zunehmend aus unserem Rhythmus.
Zwischenzeitlich lag Rohrbach sogar mit zehn Punkten in Führung. Doch anstatt den Satz kampflos abzugeben, kämpften wir uns durch eine starke Aufschlagserie noch einmal eindrucksvoll heran. Für den Satzgewinn reichte es am Ende zwar nicht mehr, doch die Reaktion der Mannschaft zeigte, welches Potenzial in ihr steckt.
Im vierten Satz fanden wir wieder zu unserer Stärke zurück, entschieden auch diesen Durchgang deutlich für uns und sicherten uns damit einen verdienten 3:1-Heimsieg.
Starke Einzelleistungen und voller Einsatz
Neben der geschlossenen Mannschaftsleistung gab es an diesem Spieltag einige Spieler, die besonders hervorzuheben sind.
Serkan setzte mit gleich drei Aufschlagserien von jeweils mehr als vier Assen starke Akzente und sorgte damit wiederholt für wichtige Punktgewinne.
Richard überzeugte trotz seines erst zweiten Spieltags mit erfolgreichen Blocks und mehreren rettenden Annahmen. Gerade angesichts seiner noch geringen Spielerfahrung eine bemerkenswerte Leistung.
Joshua glänzte mit kraftvollen, präzise platzierten Angriffen, die immer wieder direkte Punkte einbrachten. Auch in der Annahme überzeugte er mit technisch sauberen und sehenswerten Aktionen.
Lukas und Chris bewiesen außergewöhnlichen Einsatz und Kampfgeist. Kaum ein Ball wurde verloren gegeben, ohne dass sich einer der beiden mit vollem Körpereinsatz hinterherwarf. Selbst scheinbar aussichtslose Situationen wurden noch zu retten versucht. Dass dabei auch die eine oder andere Schürfwunde und Brandspur entstand, wurde für die Mannschaft in Kauf genommen.
Positiver Teamgeist als wichtigste Entwicklung
Besonders erfreulich war an diesem Spieltag jedoch nicht nur der sportliche Erfolg, sondern vor allem die Stimmung innerhalb der Mannschaft.
Während uns in vergangenen Begegnungen immer wieder mentale Einbrüche und negative Dynamiken zu schaffen machten, blieb ein größerer Zusammenbruch diesmal aus. Trotz Rückständen, verlorener Punkteserien und der Niederlage im ersten Spiel hielt die Mannschaft zusammen und bewahrte insgesamt eine ausgesprochen positive Einstellung.
Für die kommenden Spieltage wollen wir neben der Stabilität in der Annahme vor allem an unserer Konstanz und Abstimmung arbeiten. Ein wichtiger Ansatzpunkt ist dabei eine gezieltere Kaderrotation. Indem die Anzahl der eingesetzten Spieler pro Position an einem Spieltag begrenzt und zwischen den Spieltagen gewechselt wird, sollen die Spieler mehr Gelegenheit bekommen, vollständige Partien zu bestreiten und sich als eingespielte Einheit zu entwickeln.
Fazit
Mit drei gewonnenen und vier verlorenen Sätzen sowie einem verdienten Heimsieg verabschiedet sich die H5 aus einem lehrreichen Spieltag.
Die Niederlage gegen Laudenbach hat gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen. Der überzeugende Sieg gegen Rohrbach wiederum hat deutlich gemacht, wozu diese Mannschaft in der Lage ist, wenn sie ihren Rhythmus findet und als Einheit auftritt.
Die spielerischen Fähigkeiten sind vorhanden. Die nächste Herausforderung besteht darin, sie nicht nur phasenweise, sondern über ein ganzes Spiel hinweg konstant auf das Feld zu bringen.
Auf geht’s, H5! 🏐💪


