Herren 1 starten Selbstexperiment: „Kochen ohne Feuer – geht das?“

43536VSG Mannheim I vs. TV Flehingen I – Endergebnis 3:2 (16:25, 27:25, 20:25, 25:15, 15:9)

 

Die Herren 1 der VSG melden sich aus dem Labor – äh, der Halle – mit dem neusten Selbstversuch.

Heutige Forschungsfrage:

„Kann man ein Volleyballspiel gewinnen, wenn man das Feuer aus Versehen in der Kabine lässt?“

Versuchsaufbau:

Ein Auswärtsspiel gegen den frisch aufgestiegenen TV Flehingen. Also eigentlich: perfekte Gelegenheit für ein sauberes 3:0, Protokoll schreiben, Feierabendbier öffnen. Doch was wäre die Herren 1 ohne ein wenig Pyrotechnik im Nervenkostüm?

Satz 1: Finger verbrannt beim Anzünden
Der Start lief ganz nach dem Motto: „Wer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich die Finger.“ Eigentlich wollte die H1 nur das Spiel anheizen, stattdessen ging der Funke nach hinten los. Nicht Flehingen sondern Mannheim stand in Flammen – und zwar im negativen Sinne. Fehlaufschläge, Missverständnisse und eine Abwehr im Hitzestau sorgten dafür, dass Satz schnell verkokelt war.

Satz 2: Das Feuer lodert
Der zweite Satz begann wie eine gut gezündete Wunderkerze – hell heiß, aber schnell vorbei. Man fand langsam wieder ins Spiel und war bereit, die Hitze der Schlacht mitzugehen. Mit ein paar gezielten Flammenwerfern im Angriff und der brandheißen Angriffs-Idee des Trainerteams brannten die Mannheimer den Satz 27:25 in den Boden.

Hypothese: Alles wieder unter Kontrolle.
Realität: Klassischer Trugschluss.

Satz 3: Aus Feuer wird Funkenflug
Was danach folgte, war eher Lagerfeuer-Romantik als Inferno. Die VSG experimentierte mit neuen Methoden der Wärmeerzeugung:
Aufschläge mit Zündungsverzögerung
Angriffe im Energiesparmodus
Und Abwehr mit dem Motto: „Brennt eh nur 1x“

Zwischenfazit: Feuer runtergedreht, Rauchmelder ausgelöst. Doch dann….

Satz 4: Notruf 112 Herren 1 brennt wieder
(Anmerkung der Redaktion: An dieser Stelle eine gute Besserung an Jacub von TV Flehingen)
Endlich sprang der alte Gasherd wieder an! Mit Kampfgeist, etwas Adrenalin und einem kräftigen Schuss Verzweiflung entzündeten sich die VSG Herren wieder selbst. Plötzlich flogen die Flammenbälle, die sich vor allem im Hitzestau auf der Einwechselbank angesammelt hatten, die Stimmung kochte – und Flehingen bekam Hitzeflecken.

Forschungsergebnis: Ja, Kochen ohne Feuer geht – aber es dauert!

Satz 5: Flammeninferno mit Happy End
Im Tiebreak fand Mannheim dann den richtigen Brandstoffmix: Teamgeist, laute Rufe (auch von der gegnerischen Armada der Anhänger befeuert) und heftige Detonationen. Der Satz brannte lichterloh, bis Flehingen langsam zu Asche zerfiel.
15:9. Versuch gelungen, Labor gerettet.

Fazit zur Forschungsreihe:

TF Flehingen zeigte als Aufsteiger eine starke Performance, machte der VSG ordentlich Dampf unter dem Hintern und brachte das Experiment kurz vor den Kontrollverlust.

Nächste Forschungsfrage für in 2 Wochen in Karlsruhe:
„Kann man ein Spiel auch gewinnen, ohne einen Herzkasper zu riskieren?“ Ergebnisse folgen… hoffentlich nicht wieder im Tiebreak.

jaron

 

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