Zum letzten Spiel der Saison führte uns der Weg zum Tabellenzweiten nach Karlsruhe-Beiertheim. Nach der denkbar knappen 2:3-Niederlage im Hinspiel war die Motivation groß, diesmal den Spieß umzudrehen und die Saison mit einem Ausrufezeichen zu beenden – umso größer war am Ende die Enttäuschung über die 1:3-Niederlage.
Wir starteten stark in den ersten Satz und konnten uns mit druckvollen Angaben und gut platzierten Angriffen eine frühe Führung sichern. Diese kippte allerdings nach einer starken Aufschlagsserie der Gegnerinnen, die somit wieder aufschließen konnten. So entwickelte sich der erste Satz zu einem ausgeglichenen Duell auf Augenhöhe. In der entscheidenden Phase zeigten wir starke Nerven und ein letzter Wechsel auf mehreren Positionen brachte den finalen Schwung der uns zum knappen 26:24 Satzsieg verhalf.
Im zweiten Durchgang riss bei uns dann etwas der Faden. Karlsruhe erhöhte den Aufschlagdruck deutlich und setzte uns damit zunehmend unter Druck. Unsere Annahme wackelte, sodass wir unser variables Angriffsspiel nicht wie gewohnt aufziehen konnten. Durch viele Eigenfehler und starke Angriffe der Gegnerinnen gerieten wir schnell in Rückstand, den wir im weiteren Verlauf nicht mehr aufholen konnten – mit 14:25 ging der Satz deutlich an die Gastgeberinnen.
Auch im dritten Durchgang gelang es uns nur phasenweise, an die Leistung aus dem ersten Satz anzuknüpfen. Zwar hielten wir lange gut mit, doch in den entscheidenden Momenten war Karlsruhe konsequenter. Mit 22:25 ging auch dieser Satz an die Gastgeberinnen.
Im vierten Satz wollten wir noch einmal alles versuchen, um uns in den Tiebreak zu kämpfen. Der Beginn war ausgeglichen, doch erneut setzte sich Karlsruhe zur Satzmitte etwas ab. Trotz großem Kampfgeist und Einsatz gelang es uns nicht mehr, den Rückstand aufzuholen. Mit 20:25 mussten wir schließlich auch diesen Satz abgeben und damit die 1:3-Niederlage hinnehmen.
Unterm Strich bleibt ein Spiel, in dem – ähnlich wie im Hinspiel – mehr möglich gewesen wäre. Phasenweise konnten wir dem Tabellenzweiten absolut auf Augenhöhe begegnen, doch in den entscheidenden Momenten fehlte uns die letzte Konstanz. So endet die Saison mit einer Niederlage, die zwar leistungsgerecht erscheint, sich aber dennoch etwas bitter anfühlt.
Trotzdem können wir rückblickend als Neuling in der Verbandsliga echt stolz auf uns sein. Die Gesamttabelle zeigt, wie eng das Feld beieinander liegt und mit nur 3 Punkten hinter dem Drittplatzierten konnten wir beweisen, dass wir absolut in diese Liga gehören.
Ein riesen Dankeschön gilt unserem Trainer Daniel, der immer an uns und unser Potenzial geglaubt und uns erfolgreich durch die Verbandsliga geführt hat - auch wenn wir deinen Puls ab und an ausgereizt haben, stehst du uns immer ruhig und motivierend zur Seite. Danke!
Den perfekten Ausklang fand der Tag anschließend bei unserem gemeinsamen Teamabend in der GBG. Mit einer bunten Mischung aus verschiedensten Spielen, viel Gelächter und jeder Menge guter Stimmung wurde deutlich, was uns in dieser Saison besonders ausgezeichnet hat: unser starker Teamzusammenhalt. Ein großes Dankeschön geht an Diana und Annika für die tolle Organisation dieses gelungenen Abschlusses! 🫶🏐


